„Papi, Papi, lass uns etwas unternehmen!“ – wenn mich diese Aufforderung meiner Tochter ereilt, habe ich gewissermaßen keine – zugegeben: sehr erfreuliche- andere Wahl mehr, als mich vom Schreibtisch zu entfernen und für ansprechende Freizeitgestaltung zu sorgen.
In den letzten Tagen hatte ich eine Idee, die ihr besonders gefallen hat: “Lass uns ins Haus der Photographie gehen!“.
Im Haus der Photographie finden regelmäßig Ausstellungen statt. Auch die bekannten Fotobuchtage, in deren Rahmen namhafte Fotografen wie Esther Haase, Kristian Schuller, Paolo Pellegrin, Alexander Gnädiger und andere, international ausgezeichnete sowie renommierte Fotografen Ihre Fotobücher ausstellen, haben in diesem Jahr zum ersten Mal dort stattgefunden.
Meiner kleinen Tochter gefielen vor allem die großen,[...]
Wer schon immer mal den Geruch von Kerosin in der Nase und das Geräusch ansaugender Flugzeugturbinen ungefiltert wahrnehmen wollte, kann sich diesen Wunsch mit einem Ausflug zur Aussichtsplattform des Hamburger Flughafen erfüllen. Nirgendwo sonst in Hamburg kann man den kleinen und großen Maschinen beim An-und Abflug so nahe kommen - abgesehen vielleicht von dem Transfer über das Rollfeld beim Besteigen oder Verlassen einer Maschine.
Für den fliegenden berufstätigen Bevölkerung ist der Zugang in unmittelbare Nähe zu den Maschinen vermutlich nicht mehr wirklich aufregend – für alle anderen, kleinen und großen Bürger hingegen ist die Luftfahrt oftmals nach wie vor ein einziges großes Abendteuer. Die Aussichtsplattform am Hamburger Flughafen bietet die Gelegenheit, dieses Abenteuer aus[...]
Seit Generationen und Jahrzehnten laufen Seeleute den Hamburger Hafen an. Dabei haben sie für gewöhnlich für die Liebsten im Hamburger Hafen ein paar Mitbringsel dabei - doch mal ganz ehrlich: Welche Frau freut sich schon über afrikanische Toten-und Fruchtbarkeitsmasken, über ein Xylofon aus Indonesien, eine Vodoomaske aus Südamerika oder einen Schrumpfkopf?
Kein Wunder also, dass es mitten in St. Pauli ein uriges Geschäft gibt, dessen Eingang, dem Bahnsteig 9 ¾ auf der Londoner King´s Cross-Station ähnelnd, direkt in eine Traumwelt führt. So wie Harry Potter über den unsichtbaren Zugang auf dem Bahnsteig von King´s Cross zum Zauberinternat Hogwarts gelangt, können Hamburger und Touristen, die sich durch den Eingang von Harry's Hafenbasar begeben, in eine Abenteuerlandschaft mitten im[...]
Vom Stil her ähnelt das Café Hensel einem Pariser Literatencafé – vermutlich aus diesem Grund ist es ein Geheimtipp für Hamburger, die in der Oase der Ruhe, die sich vom liebevoll „Palmen-Park“ genannten Kunstprojekt Park Fiction im Antoni-Park bis zum Hein-Kölsch-Platz erstreckt, etwas Abstand von der troubeligen Großstadt bekommen möchten.
Hier lässt sich in angenehmer Atmosphäre ein Galao, Kaffee ohne Milchschaum und sonstige Heiss-und Kaltgetränke sowie Kuchen und einige Snacks genießen. Die Bedienung ist stets – was nicht gerade eine Selbstverständlichkeit ist – freundlich und ausgeglichen.
Direkt auf den beiden Plattformen des Restaurants River-Kasematten und der Turnhalle am Pinnasberg gelegen, bietet der „Palmen-Park“ eine der schönsten Perspektiven in Hamburg auf Dock 10 und 11 der[...]
Wer mit den Niederlanden mehr verbindet als Tulpen in Amsterdam und Gouda, sollte „De Hollandse Winkel“ in Hamburg-Winderhude unbedingt einen Besuch abstatten.
Direkt am Goldbekplatz gelegen, liegt ein schmuckes Ladengeschäft, tatsächlich etwas zurückgesetzt und damit fast in einem Winkel. „Winkel“ ist das niederländische Wort für „Laden“ im ganz klassischen Sinne und tatsächlich bringt der Laden auf niederländische Art und Weise den längst vergangenen Flair von Gemischtwarengeschäften zurück an den Goldbekplatz.
De Hollandse Winkel ist trotz seiner zuckersüßen Backstein-und Fensterfassade, hinter der sich Hamburgs beste Lakritze verbergen sollen, leicht zu übersehen. Ein Fauxpas Sondergleichen für alle, die unter „Hagelslag“ mehr als nur dicke Hagelkörner verstehen und sich gern mit[...]
Es kann kein Zufall sein, dass in direkter Umgebung der Richard-Wagner-Brücke, über die die Wagnerstraße führt, die ersten Hausboote Hamburgs am malerischen Ufer des Eilbek-Kanal liegen. Sie symbolisieren nach den Wünschen der Politik die Zukunft des urbanen Lebens auf dem Wasser.
Nachdem die Kosten für das Wohnen auf dem Wasser lange Jahre nur für sehr wohlhabende Bürger zu tragen waren, scheint sich allmählich eine breitere Nutzergruppe für die Hausboote zu finden. Was läge da näher, als mit seinem Hausboot im Komponistenviertel, direkt hinter der Wagner-Brücke, festzumachen? In dieser künstlerisch-kreativen und malerischen Umgebung hat die eine oder andere Agentur und Privatperson schon ein neues zu Hause gefunden. Noch ist das Erlebnis des Wohnens auf dem Wasser am Eilbek-Kanal[...]
Hier schreiben Hamburger für Hamburger. Erfahrt mehr über das Leben in Hamburg: über Restaurants, Lifestyle und die zahlreichen Veranstaltungen in der schönen Stadt an der Elbe.